written stuff in German

Willkommen zum Geschriebenen

In den letzten Jahren konnte ich schreiben. Ich möchte Euch diesen immer noch andauernden Akt der Befreiung vorstellen, der mir ein bisschen Ruhe und Trost gibt in diesen manchmal schwierigen Zeiten. Ich hoffe, Du / Ihr finde(s)t etwas, das Du magst / Ihr mögt.


May the discovery begin!

Möge die Entdeckung beginnen!


Feldzug der Amerikanischen Streitmächte

„Da sind sie, die Truppen“ habe ich mir gesagt, als heute ein Panzer daherkam, vor mir auf dem Zebrastreifen. Ausserdem ein seltsames Back to the Future- Modell. Es erinnert mich an eine Wahnvorstellung von 1997: Nämlich dass der Verkehr wie das Militär daherkommt. Aber genug der fernen Impressionen: Was will der Panzer hier?

Ein einziger Panzer sollte eigentlich jedem auffallen. Wo sind die restlichen Panzer, Warum fährt ein Panzer durch die Stadt, wo kommt er her, wo geht er hin? Das sind Antworten, die Jede und Jeder für sich selbst finden muss…Von einer Sperrzone in hiesigen Gefilden weiss ich jedenfalls nichts. Aber wir wollen jetzt nicht gleich alle panisch werden, es ist schliesslich nur ein Panzer.

Vielleicht ist die Annahme, es handle sich um einen Amerikaner, gar nicht so falsch. Drehen die in der Schweiz eine neue Version von „Back to the Future“? Oder will Trump mit diesem Showdown etwas bewirken? Oh mein Gott, oh mein Gott, ich glaub ich wurde gerade zensiert, als ich ein Foto hochladen wollte. Das wäre dann doch zuviel gewesen, aber wenn man es gleich so haben will: Schon dieser ganze Text ist zuviel. Aber meinerseits wird ihn einfach in mein „TOP SECRET“-Mäppchen legen, es gibt noch andere Texte, die nicht unbedingt Jeder und Jede von mir lesen sollte, ausserdem frischt so ein Mäppchen meine Sammlung auf. Naja, „Frischt“ ist zuviel gesagt, es ist ja nicht etwa so, dass geheime Informationen oder Bilder etwas Frisches sondern eher eine dunkle Seite aufweisen, so wie eine Reserve an Nahrungsmitteln irgendwo in einer Pampa. Vielleicht ist wirklich Trump dahinter, der mit einem Panzer auf die Nahrungsmittel-Revolution hinweisen will: HeuschreckenPanzer! Schrecklich. Aber wozu dieser ganz und gar nicht Amerikanische Mini-Umzug? Vielleicht kauft er hier ein Bisschen PanzerGlas, wäre auch möglich…Vielleicht, und das wird’s wohl sein, ists nur ei n Geschenk für die PanzerKnacker.

Babyschühchen

Es waren einmal zwei kleine Babyschuhe, die hatten sich verlaufen. Sie lagen in einem Schuhkarton von Grösse 43.

Ein grosser Mann kam ins Schuhgeschäft und wollte schöne Turnschuhe kaufen.

Die Verkäuferin; an diesem Tag etwas verdusselt; händigte ihm den Karton aus, ohne hineinzusehen.

Zuhause angekommen, wollte der Mann sogleich seine neuen Schuhe probieren, als ihm zwei kleine weisse Babyschuhe mit schwarz glänzenden Oberflächen anblickten, als hätten sie Augen. Da er die Schuhe auf einer Reise nach Paris gekauft hatte, konnte er sie nicht mehr zurückgeben, also behielt er sie und bewahrte sie wie sein kleines Geheimnis in seinem Kleiderschrank auf.

Der Mann war nun an einem Ball gewesen und hatte eine schöne Frau kennengelernt, die er bald zu sich nach Hause einlud. Irgendwann im Laufe ihrer Beziehung sah die Frau die Schühchen, und meinte sofort, der Mann hätte Frau und Kind, und warf ihm allerlei vor.

Da begannen die Schühchen zu reden an, und sagten: „Wir sind noch neu! Uns hat noch nie jemand getragen, nicht einmal der Mann. Wir wünschen uns eine Familie!“.

Die Frau dachte sich: Wenn ich schon dem Mann nicht traue, dann aber den Schuhen.

Die Frau konnte die Schuhe nicht einfach so alleine lassen, und brachte sie zu ihrer Schwester nach Hause, doch ihre Kinder waren zu gross für die kleinen Schühchen.

Da schickte sie die Schuhe der Kinderhilfe, und da fand sich auch schon bald ein kleines Mädchen, Clara, das die Schuhe von da an trug, bis es zu gross für die Schuhe war. Und dann kam Mikaela, die sie wieder trug, und dann Nora und so weiter.

Die Schuhe waren so gut gebaut, dass sie nicht alterten, und so werden sie in der ganzen Welt getragen; für ihre Verzweiflung wurden sie hundertfach belohnt in der Zeit, an der es ihnen gut ging.

Es war fast so, als würde ihre Not belohnt werden mit zweifach Gutem. Sie waren in der Tat sehr verzweifelt gewesen, dem Tode nahe, denn sie wussten damals nicht, wie es weitergehen sollte, als sie in dem Karton lagen und nur spärlich ein Gemurmel aus dem Wohnzimmer mitbekamen; ohne Licht und ohne Bewegung.

Das Mädchen von Carcassonne

Sie trug goldene Schuhe und tanzte durch die Gassen von Carcassonne.

Sie war bekannt bei den Boucherien, Patisseurs und Tailleurs.

Ihre Mutter besass eine kleine Schneiderei im Erdgeschoss eines sandgelben Herrenhauses und schneiderte für das ganze Dorf und darüber hinaus für ganz Südfrankreich, bis hin nach Monaco und zurück.

Ihr Mann war angesehen in der Gemeinde und trug den schönsten Anzug, den sie sich vorstellen können, ein sattes Dunkelbraun mit Goldschimmer. Fast sah er aus wie eine der Pralinen der Patisserie, mit Gold überzogen, angesehen wie ein Pharao und in Macht getränkt wie ein Baby bei der Taufe, edel wie eine Jungfrau oder wie das Klirren der Champagnerflasche an der Seite des Bootes bei seiner Einweihung.

Man könnte fast meinen, er sei aus einem Westernfilm entflohen, wenn er einen so anschaut im Schutz einer halbgeöffneten Tür; wenn er mit dem Hintergrund verschmilzt und dezent einen schüchternen Blick an die schöne Jungfrau sendet, die mit ihm den Raum teilt.

Sein Haar war schwarz wie eine Nacht voller Geier und Raben, nur ein kleiner Weissschimmer liess auf ein etwas höheres Alter schliessen. Er hatte etwas Brutales, Brachiales an sich, man dachte daran wie die Geier sich über den nackten Leichnam sammeln und hacken, um ihre Gier zu stillen, wenn man in seine schwarzen Augen blickte, was so gefährlich war wie die Augen der Medusa.

Auch er stammte aus dem Märchenland; ähnlich wie die Vampire, stilvoll und hart wie Eisen der Körper, hämmernd, Schlag um Schlag; wie Fäuste auf die Gebrüder Klitschko; grosse Feinde, in die Flucht geschlagen und besiegt.

Bald kam er vor Gericht wegen Misshandlung eines Sklaven und sass dem Richter in provokant-höhnischer Haltung gegenüber; dem hohen Herren, der eine Fraise um seinen Hals trug wie damals im Mittelalter, denn unser Carcassonne hat mit dem Heutigen nichts zu tun. Es ist eine alte Stadt; längst vergessen und begraben, und nur auf einem alten Stück Papier erhalten, wie es sie tonnenweise gibt unter dem Boden, welchen wir alle tagtäglich begehen.

Dort unten sind die vergessenen Liebesgeschichten, die vergessenen Tragödien; die vergessenen Freuden und Klagelieder und der vergessene Prinz von Carcassonne.

Die Menschen haben sich verändert; heute ist das Nashorn ausgestorben und mit ihm bald auch die Geschichten der alten Archäologen und Entdecker, Eroberer und tugendhaften Frauen, Biergesellen und Adligen. Wie wird es sein nach dem, was heute ist? Wenn man sich erinnert an die schönen Frauen und Männer, die in hohem Ansehen stehen? Wird man wissen, wer sie waren? Wird man unsere Kultur nachempfinden können; wird man wissen von portablen Telefonen, oder werden sie ganz in Vergessenheit geraten? Und vorallem: Wer kümmert sich um die Erhaltung der uns prägenden heutigen Weltgeschichte? Ich glaube fast, ich habe einen neuen Beruf entdeckt…

Der Herr des Hauses

Der Herr des Hauses wartete an der Schwelle zum Landhaus auf seine Erwählte und stützte sich behände am Gelände, auf der anderen Seite den Schirm haltend; den weissen Frauenschirm, den er noch von seiner Urgrossmutter erhalten hatte, bevor sie einem seltenen Infekt unterlag.

Seine Weste war die dunkelblaue Weste eines geehrten Mannes, seine Kravatte am rechten Ort; wie er: Am richtigen Ort zur richtigen Zeit.

Er blickte auf seine Taschenuhr; dann auf sein Geschenk in der weissen Tüte, eine kleine Taschenuhr mit Spiel für seine geliebte Anne.

Da kam auch schon die Kutsche; die Pferde geführt von einem alten, um die Erziehung und Leitung der Pferde wissenden Kutscher, der immer wieder mit Pünktlichkeit punktete und von Vielen in Haus und Hof und von Allen in der Gemeinde, vom Gesinde bis zu den Fürsten für seine Verdienste im Ansehen stand.

Fürst Randall blickte aus einem leblosen Winkel des Vorgartens und knirschte mit den Zähnen. Solche Harmonie hatte er sich immer gewünscht und nie erreicht, er war viel zu geizig, rüpelhaft und brutal.

Er zog seine Schrotpistole und zielte auf die Frau, Anne. Doch er konnte nicht schiessen, zu weit die Entfernung, zu gross die Möglichkeit, dass er auffiel und gefasst würde.

Das Gesetz war ihm jedoch genau in diesem Moment egal, und so stürmte er auf die Gruppe zu, noch während er rannte zielend, den Schaft gezogen und bereit zu feuern. Schliesslich, als er ganz nah am Geschehen war, schoss er; zwei Schüsse: Einen in die Brust von Anne, die sogleich zu Boden fiel, von Blut triefend, ihr weisses Rüschenkeid dahin. Sie keuchte noch, als schon der zweite Schuss im Tal widerhallte; es war ihr Verlobter; er fiel wie sie nieder auf den staubigen Untergrund, nach ihr blickend und bald den Blick erstarrt in der klirrenden Kälte des Todes.

Er flüchtete im Schutze seines Gewandes in den naheliegenden Wald. Er musste vorsichtig sein, denn die Jagd hatte gerade begonnen. Das Erschallen der Rufe der Hörner liess ihn ahnen, wo sich die Jäger befanden. Er fand bald eine kleine Grube in einem Dickicht unweit des Waldrandes, in der er sich verbarg, als ein Dackel ihn erfasste, bellend und in seine Wade beissend.

Er riss sich fort, den Abdruck des Gebisses in der Wade gleich über dem Reitstiefel, fort ans Ufer des Wildbaches, der dort über Stein und sandigen Boden floss, wild wie noch nie: Überbordernd und schon bald zum reissenden Fluss werdend. Er rettete sich in den Schlamm, der vom Gebirge hinuntergespült ward und hielt sich an einer Wurzel fest; er, voller Erde verschmiert mit seiner Wunde kämpfend und mit zwei Toten auf dem Gewissen.

Aus dem Schlamm kann sich kaum einer retten, doch irgendwie gelang ihm die Flucht in der Flucht; er kam an einem Waldhaus vorbei, von welchem er sich erhoffte, sich erfrischen zu können und sich neu einkleiden zu können, was ihm ebenfalls gelang.

Sein Plan hatte funktioniert, dachte er, doch bald würde ihn der Landmann erfassen, dem das Haus gehörte; ihn befragen und eventuell dem Henker übergeben.

Er hoffte, sein Schweigen kaufen zu können, doch der Mann liess sich nicht kaufen. Er band ihn an einen Stuhl; hatte nun eine Geisel, und als es Abend wurde, wusste er bald nicht mehr aus noch ein. Er konnte ihn nicht freilassen, da er sich sein Gesicht bestimmt eingeprägt hatte. Er verband sein Gesicht, um langsam alle Erinnerungen des Mannes in Vermutungen zu verwandeln, und machte, während der Herr schlief, etwas Kleines zu Essen. Er musste nur noch einen Weg finden, den Mann wieder zu befreien,damit er nicht stirbt, denn er wollte keinen dritten Morde zu verantworten haben, wenn es nicht dringend notwendig war.

Er entschloss sich, ein Rundschreiben zu fertigen und an mehreren Bäumen rund um das Haus aufzuhängen. Er schrieb fast die ganze Nacht hindurch im Licht der Flammen des Ofens, das Knisterte, als würde Jemand auf Kohle gehen.

Der Mann hatte eine Kutsche vor dem Haus; diese würde er sich nehmen um weit weg zu gehen, in die nächste Stadt, in welcher er ein weisses, unbeschriebenes Blatt sein würde. Er packte sich etwa um Mitternacht neue Stiefel, neue Hemden und alles was man sonst noch brauchte in einen grossen Ledersack, und legte sich schlafen, nachdem er die Flamme gelöscht hatte und der Raum im Geruch von kalter Kohle und Holz wieder zurück zu seinem ursprünglichen Duft nach Wild kehrte.

Frühmorgens machte er sich auf den Weg, hetzte die Pferde mit einer Peitsche voran, und war bald in der Nähe der nächstgelegenen Stadt. Er kehrte ein in ein Wirtshaus; dachte, er bliebe unerkannt, doch man wusste; weil normalerweise niemand aus der nächstgelegenen Stadt übersiedelt; dass er ein Verbrechen begangen hatte. Man wusste sogar, welches. Doch die Halunken liessen sich nichts anmerken; einzig der Wirt, um das Kopfgeld wissend, nahm so unerkannt wie möglich sein Gewehr in die Hand und ging auf ihn zu.

Da zielte er auf seinen Kopf; schrie einen der Halunken an, er solle ein Seil bringen, und war bereit, jederzeit zu schiessen. Nicht in seinen Kopf; man wollte ihn lebendig, sondern in seine Beine.

Die Halunken schnürten ihn so schnell es ging ein und banden ihm ein schwarzes Tuch um die Augen. So verschleppten sie ihn an einen geheimen Ort, wohin sie später die Gendarmerie hinschicken liessen um ihn in Empfang zu nehmen.

Die Höhle war nass und tropfte hörbar laut, als wäre es ein Orchester. Dahinter verbarg sich ein Gewirr von Minengängen, wo man Gold herholt.

Er sah nichts, hörte nur das Tropfen und fühlte die Kälte, ihm schauderte ab der Vorstellung, dass da irgendwelche Kadaver um ihn herum begraben seien. Nach Menschen roch es nicht, es roch nach Stein, und so beruhigte er sich, doch weit gefehlt! Tatsächlich lag da ein Skelett gerade neben ihm.

Als er es betastete, dachte er das sei’s gewesen, sein Leben sei aus und vorbei, ohne Hoffnung auf ein Morgen und ohne die Sonne jemals wiederzusehen.

So schlief er ein, verängstigt und mit den Nerven am Ende.

Der Gendarm riss ihm die Augenbinde ab. Der Fürst gab ein leises Krächzen von sich, seine Haut hatte sich mit dem Gewebe vermischt, und so riss der Gendarm ihm gleich noch sein Gesicht ab. Es blutete, war eine grosse Narbe und wohl das Schlimmste, das dem Fürsten je begegnet ist. Er hatte sich einmal ein Bein gebrochen, als er noch ein Jüngling war; gewiss, aber sonst war er unversehrt geblieben.

Doch auch das sollte nicht so bleiben, denn der Gendarm war der Bruder des zuvor Erschossenen, und die Rache für diesen Mord würde er selbst durchführen.

„Ich könnte Dich töten, aber ich werd’s nicht tun. Ich lasse Dich hier vergammeln, bis das Ungeziefer Dich frisst“. Es war eine brutale Art zu sterben. Er vergewisserte sich, dass Randall nicht schreien konnte und sich nicht bewegen konnte, verliess die Höhle und sprengte hinter sich den Eingang zu.

Nachts kamen ihm die ersten Zweifel, die ersten Ängste dafür, dass er etwas falsch gemacht habe. Der Gedanke an Randall liess ihn nicht mehr los. In was für einen Abweg war er da geraten! Wollte er wirklich als Mörder sterben? Nein.

In aller Eile fuhr er mitten in der Nacht zur Höhle zurück. Der Schauder fuhr ihm durch die Glieder. Er grub und grub etwa 3 Stunden, bis er den Stollen freihatte. Kroch in die Höhle. Randall war noch da, doch er schien in Ohnmacht gefallen zu sein. Zum Glück hatte er eine Wasserflasche dabei. Er träufelte ihm sorgfältig Wasser ein, hielt seinen Hinterkopf auf seinem Schoss, beinahe wie eine Mutter ihr Kind hält.

Randall hatte Schüttelfrost, der Gendarm legte seinen Mantel um ihn. Er blickte in die Leere. Was tun? Am Besten ins Gefängnis. Sein Kollege Ruprecht war um diese Zeit bei den Zellen; ja, das war ein annehmbahrer Plan.

Er striegelte seinen Schimmel und das andere kleinere braune Pferd, worauf er Randall setzen würde und machte sich bereit zum Ritt zum Gefängnis. Es war 6 Uhr morgens und die Sonne ging auf, als wollte sie ihm sagen „du hast das Richtige getan“. Der Ritt dauerte eine halbe Stunde, der Wärter sass mit der Schrotflinte vor dem Gefängnis und rauchte eine Pfeife, dazu summte er Liebeslieder aus Italien.

„ Den Frauen kannst du damit imponieren“ meinte der Gendarm, „mir nicht! Wie geht’s altes Haus?“.

Er machte eine Handbewegung um ihm zu zeigen, dass er ins Gebäude rein sollte, und schob Randall rüpelhaft durch die Eingangstüre.

Er hatte ihn auch gefesselt mit Handschellen und Fussfesseln, Randall hatte keine Chance abzuhauen.

„Morgen kommt der Richter“ sagte der Gendarm, „Dann sehen wir weiter.“.

Und schon lag Randall in einer Zelle, als einzige Lichtquelle ein kleines vergittertes Fenster, durch welches der Mond schien.

Der kleine Scherzkeks

Es war einmal eine Frau, die wurde immerzu von Scherzkeksen verfolgt, weil sie so tapsig war wie Donald Duck. Der jedoch war von den Keksen verschont geblieben, weil er eine Comicsfigur war, für welchen ein Mensch oder mehrere Menschen die Textblasen schrieb/en.

Es war nicht so, dass die junge Frau sie sah; Nein, sie verschwanden immer dann wenn sie sich umdrehte; dennoch wusste sie, dass es diese Kekse gab.

Sie ging also zum Arzt und schilderte ihm ihr Problem.

„Das gibt es nicht“ meinte der Arzt.

Sie sagte „Nur weil sie nicht daran glauben, heisst das noch lange nicht, dass es sie nicht gibt.“ Und verliess die Praxis. Sie rief eine Freundin an und erhoffte sich Verständnis, doch da war nichts weiter als Unverständnis auf der Seite ihrer Freundin.

In diesem Moment kicherten die Scherzkekse. Das ganze Problem hatten nämlich die Scherzkekse aufs Tapet gebracht, weil sie endlich mehr Aufmerksamkeit wollten.

Seit Jahrtausenden stellen sich nämlich die Scherzkekse hinter den Leuten auf, um sie zum Lachen zu bringen. Manche Menschen sind jedoch so streng, dass sie keine Scherzkekse haben die sie nicht verfolgen, doch es gibt auch Leute, die für die Scherzkekse sehr oder mehr oder weniger offen sind; besonders Kinder; die lassen sich gerne von ihnen durchschütteln, so dass sie so fest lachen, bis sie in die Hosen machen.

Nicht alle Scherzkekse sind gleich; es gibt welche, die keine Ahnung haben, wie man ein richtiger Scherzkeks ist, und die heimsen sich Kopfschütteln ein, und es gibt noch ganz viele andere Scherzkekse: Beleidigende, Fröhliche, Läppische, Übertreiber; ach, mir reicht der Platz nicht aus um sie alle zu umschreiben.

Jedenfalls kommen sie meistens dann, wenn man sie nicht erwartet, und man kann froh sein, wenn einem genügend Kekse verfolgen, denn dann hat man ein einfacheres Leben.

Eigentlich könnte man einen Scherzkekseverein gründen, natürlich nachdem man die Erlaubnis des Bundeshauses eingeholt hat; einem Verein, der sich um den Fortbestand der Scherzkekse kümmert, sonst könnte es nämlich sein, dass bald sehr viele Menschen nur noch weinen anstatt zu lachen; dies passiert z.Bsp. wenn ein Mensch zuviele Scherzkekse hat, oder wenn böse Scherzkekse da sind,

ja und dann, dann muss man weinen.

Sandbuddeln

könnte es sein, dass das schönste ist, wenn man am meer im sand buddeln kann mit anderen buddlers…mal eine sandmühle hinschieben, mal eine ausstechform in den sand drücken und versuchen, eine burg zu bauen, oder sich einzubuddeln oder einbuddeln lassen…eines der höchsten gefühle neben der persönlichen entdeckung von coca cola, später pizza, dann drogencocktails, dann musik, sex, geld und soweiter – bis man sich wieder zurückentwickelt? Hoffentlich fängt das Ganze nicht wieder rückwärts an ( 🙂 ), sonst hab ich ja noch was enormes vor! Nein, es wird sich wahrscheinlich irgend etwas daraus entwickeln, das ich nicht unter Kontrolle habe…was auch immer. Vielleicht schon, dass ich dement werde…wobei auch das etwas Schönes ist, jedenfalls habe ich es so empfunden, im wahn und der demenz – mit den richtigen Leuten. Was sich ähnelt, zieht sich an. Demenz…ich kenne nur einen fall – zuwenig, um darüber schreiben zu können.

Jedenfalls will ich buddeln, am meer, in meiner einbildung. Die einbildung hat schon vieles vollbracht in meinem leben, könnte man sagen. Ich halte mich zurück. Vieles ist weg, anderes voll präsent. Ich muss einen schrecklichen ruf haben, wegen meiner phantasie, die mit mir durchgegangen ist, wegen meinem klebrigen sozialen kontakt, wie ich meine gehört zu haben von alten kontakten. Ich gebe mir mühe, nicht zuviel zu schreiben; aber schlussendlich kann ich nie zuviel schreiben, wenn ich für mich selbst schreibe, ohne mit leuten zu reden. Ich halte mich zurück in der kommunikation mit anderen.

Dann können wir ja vielleicht irgendwann zusammen rumbuddeln; wenn sich jemand meldet. Traurige realität ist das.

Vielleicht – schlussendlich – gehe ich zum metro. Die moderation finde ich nichgt gut, das spielen – auch wenn ich über buddeln und dergleichen spreche – das macht mich nicht an. Ich frage mich, woher diese spielkultur kommt. Ich bin dementsrechend verhärtet – irgendwie. Finde steine sammeln an der aare oder irgendein eis essen besser als Monopoly zu spielen – oder Jassen oder irgendetwas.

Finde Rare Gegenstände – Mineralien oder irgendetwas sammeln oder selbst herstellen spannender als Singen.

Finde Wohnung einrichten besser….

Oder ins Museum gehen – oder in einen Park – oder an eine Auktion – oder an eine Konkursauktion.

Der Fiktionsbereich

Der friseur kämmte die spaghettis seiner kundschaft, damit sie das sonnengereifte weizen-aroma behielten und durch den frisiersalon duften liessen, wie es zuvor nur das bekannte gel mit dem bekannten namen konnte. Seine beine waren ihm kurz geworden, obwohl er das lange exemplar verlangt hatte, damals, als er die goldfische im vorgarten gegen koi-fische umgetauscht hatte; mini-koi’s um genau zu sein.

Die uhr lief mittlerweile nicht mehr horizontal, sondern vertikal, wobei die 3 und die 6 oben, respektive unten geschrieben stand, und alles, was geschrieben wurde, um keinen bestand zu haben, konnte ohne verzögerung innert 72 stunden wieder gelöscht werden, wie es ja schon dazumal hätte sein sollen, aber wir sind ja hier schliesslich im fiction bereich, wo solches möglich, machbar und umsetzbar, null problemo und easy war. Für kompliziertere aufträge gehen sie in die science fiction- abteilung, dort ist sowas nicht machbar.

Und der fiction bereich musste schon so manches durchmachen, er musste schon fast dichtmachen, sie wissen schon, wegen den gasen der kühe und so weiter. Die haben dem follett ein angebot gemacht, mann, der musste lange nachdenken, sage ich ihnen. Er wusste nicht, ob er das annehmen sollte oder nicht…es war was im gange, das die gesamte science fiction familie betraf, aber ich darf nicht darüber sprechen, sie verstehen schon, ich habe im letzten monat über 3 informanten verloren wegen dieser angelegenheit. Ein heisses eisen. Das bewegt sich über europa wie ein riesen grosser drachen.es wurde gesagt, wir müssten alle auf unsere erbsen achtgeben, wegen der kinder und so. N icht dass ich erbsen mag, aber luigi hat ständig eine metallflasche dabei, mit gekochten erbsen. Das sieht man ihm dann schon von weitem an, wenn mittag ist.

Der terrier von mrs. Elderly house’s maklerin ist so reinrassig wie die fleischmischung in einem teuren hot dog, haare wie tabak und einen atem wie ein frisches bier. Das gesamtpaket im fleischwarenshop.

Teddy hätte die Finger von dieser Prostituierten lassen sollen, es hatten ihn alle gewarnt, bis sie ihm seine Amex, Visa und Mastercard-Konten geleert hatte in einer dieser Nächten, sie wissen schon, denen, in welchen die Prostituierten abhauten, weg vom Business. In diesen Nächten in der man die Eine nicht von der Anderen unterscheiden kann und sie die Perücken weglassen, wenn sie im Taxi Richtung Flughafen fahren.

Teddy hatte seine Brieftasche liegenlassen, auf dem MännerPissoir, und seine Knarre noch dazu, wie wenn nicht schon schlimm genug gewesen wäre, dass Alle wussten, dass er ein Zivilbulle war. Hätte er noch seine Marke vergessen, hätte ihm das einen Riesenschlammassel einbrocken können, schon allein seine Berretta konnte nun von jedem Irren benutzt werden.

Er goss sich im Puff einen Whiskey ein. Es wäre eine lange Nacht geworden, wenn er nicht auf dem Billig-Sofa eingeschlafen wäre, weil er schon seit 36 Stunden wach gewesen war. Nicht einmal sein Hund, der Affenpinscher Rex, oder wie sie alle heissen, hätten das ausgehalten, geschweige denn er selbst. Und Rex trinkt keinen Alkohol.


Teleporter-Giraffen

Die Äpfel stehen bereit – der riesige Hebel am Teleporter wurde gedrückt

und die Giraffen eingeschleust.

Die Wärter in diesem Gefängnis waren selber Kriminelle – sie trugen schwarzweiss-Kleidung

und kümmerten sich um die Warte, den Speiseraum, die Bibliothek und alles andere.

Den Giraffen hatte man entlocken können was sie so denken und sagen, als wären sie gleichberechtigte Mitglieder – PETA wusste nicht, ob das erstrebenswert war oder nicht, auch wenn es in seiner Art einen gewissen „Fortschritt“ bedeutete.

Sie hatten zu allem eine Meinung, doch man betrachtete sie immer noch als „minderwertig“, auch wenn sie durchaus intelligent sein konnten – verschieden von Tag zu Tag.

Jedenfalls wurden sie heute gefüttert – mit wundersamen kleinen Früchten, die es in sich hatten. Sie verschlangen sie, begleitet von Schmatzgeräuschen und wohlgesonnenen „Aahs“ und anderen Geräuschen.

Man hatte ein Inklusionsangebot schaffen wollen, indem man eine Webcam nach aussen, und eine rein platziert hatte, so konnte die Mannschaft, die ganz autonom ihr eigenes Gefängnis führte, sich Anweisungen holen zu allen Lebenslagen.

Man hatte schon in Erwägung gezogen, das alte System wieder einzuführen, doch aus Kostengründen war es einfacher, wenn sich die Insassen autonom organisieren konnten.

Des weiteren muss gesagt werden, dass der Erfolg des Unternehmens von der Korrektheit und Verlässlichkeit der Bewohner abhing.

Ausserdem – der Ort war alt und staubig – lange Zeit war dort nichts mehr gemacht worden – das spart Kosten aber mit etwas Kreativität konnte man durchaus noch etwas erreichen – schliesslich war der Ort ja nicht nuklear verseucht, sondern Vieles konnte noch genutzt werden.


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